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Deutsche Wohnen Aktie

Aktie
WKN:  A0HN5C ISIN:  DE000A0HN5C6 US-Symbol:  DWHHF Branche:  Gebäudemanagement, Immobilienentwicklung Land:  Deutschland
21,40 €
+0,00 €
0,00%
13.01.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
8,06 Mrd. €
Streubesitz
10,53%
KGV
-15,47
Dividende
0,040 €
Dividendenrendite
0,19%
neu: Nachhaltigkeits-Score
15 %
Deutsche Wohnen Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Deutsche Wohnen SE ist ein auf Wohnimmobilien fokussierter Bestandshalter mit Schwerpunkt auf Metropolregionen in Deutschland, insbesondere Berlin. Das Unternehmen agiert als langfristig orientierter Asset Manager, der ein großes, überwiegend vermietetes Wohnungsportfolio bewirtschaftet und optimiert. Seit der Mehrheitsübernahme durch Vonovia fungiert Deutsche Wohnen als weitgehend integrierte Plattform innerhalb eines größeren Immobilienkonzerns, bleibt aber als eigenständige Gesellschaft mit eigener Kapitalmarktpräsenz für die Wahrnehmung institutioneller und privater Anleger relevant. Im Zentrum steht die professionelle Verwaltung, Weiterentwicklung und energetische Modernisierung von Mietwohnungsbeständen, ergänzt um ausgewählte Gewerbeeinheiten und Gesundheitsimmobilien.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Deutsche Wohnen basiert im Kern auf der langfristigen Bewirtschaftung von Wohnimmobilien mit stabilen, wiederkehrenden Mieterträgen. Das Unternehmen verfolgt einen Buy-and-Hold-Ansatz: Wohnungsbestände werden akquiriert, portfolioweise entwickelt und über den gesamten Lebenszyklus durch aktives Asset- und Property-Management gesteuert. Die Wertschöpfung entsteht aus hoher Auslastung, marktgerechten Mieten im Rahmen der regulatorischen Vorgaben, effizientem Kostenmanagement und wertsteigernden Investitionen in Modernisierung, energetische Sanierung und Quartiersentwicklung. Portfoliooptimierungen durch gezielte Verkäufe nicht-strategischer Objekte oder ganzer Pakete sollen die Kapitalallokation verbessern. Als Teil der Vonovia-Gruppe profitiert Deutsche Wohnen von Skaleneffekten bei Einkauf, Instandhaltung, Handwerker- und Serviceleistungen sowie von gemeinsamen digitalen Plattformen im Mietermanagement.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von Deutsche Wohnen fokussiert sich auf die Bereitstellung von qualitativ angemessenem, bezahlbarem Wohnraum in Ballungszentren unter Berücksichtigung sozialer Verantwortung und ökologischer Nachhaltigkeit. Leitlinien sind dabei die langfristige Sicherung der Wohnqualität im Bestand, die energieeffiziente Modernisierung in Einklang mit Klimazielen sowie ein dialogorientiertes Verhältnis zu Mietern, Kommunen und Politik. Die Unternehmensstrategie setzt auf nachhaltiges Portfoliomanagement statt kurzfristiger Handelstransaktionen. ESG-Kriterien, insbesondere CO2-Reduktion im Gebäudebestand, barrierearmer Umbau und quartiersbezogene Infrastruktur, haben sich zu zentralen Steuerungsgrößen entwickelt. Gleichzeitig verfolgt das Management eine konservative, risikoaverse Finanzierungsstrategie mit Fokus auf langfristig laufende Darlehen und eine breite Diversifikation von Kapitalmarktinstrumenten innerhalb des Vonovia-Verbunds.

Produkte und Dienstleistungen

Das Leistungsangebot von Deutsche Wohnen umfasst im Wesentlichen:
  • Vermietung von Wohnimmobilien in innerstädtischen Lagen sowie in verdichteten Randgebieten
  • Bewirtschaftung und Instandhaltung bestehender Bestände inklusive Mieterbetreuung und technischem Gebäudemanagement
  • Modernisierung und energetische Sanierung von Wohnanlagen, etwa Dämmung, Heizungserneuerung, Dach- und Fassadensanierung
  • Quartiersentwicklung mit Aufwertung des Wohnumfeldes, Grünflächen, Nahversorgung und sozialer Infrastruktur
  • Bewirtschaftung von Gewerbeflächen im Wohnumfeld, zum Beispiel Nahversorgungsflächen oder kleinteilige Einzelhandels- und Dienstleistungseinheiten
  • Verwaltung von Gesundheits- und Pflegeimmobilien, die aus der historischen Entwicklung des Portfolios stammen
Indirekt bietet das Unternehmen Kapitalmarktinvestoren ein Engagement in deutsche Wohnimmobilien mit Fokus auf regulierten Metropolenmärkten und deren langfristige Wertentwicklung.

Struktur und Geschäftssegmente

Deutsche Wohnen gliedert ihr Geschäft traditionell in Segmente rund um Wohnimmobilien und ergänzende Nutzungen. Historisch lassen sich folgende Schwerpunkte unterscheiden:
  • Wohnimmobilien-Bestand: Kernsegment mit dem Großteil der Mieteinnahmen, konzentriert auf Berlin sowie weitere urbane Standorte in West- und Ostdeutschland.
  • Gewerbe- und Mischnutzungen: Büro- und Einzelhandelsflächen, die häufig in Wohnquartiere integriert sind und die Quartiersattraktivität erhöhen.
  • Pflege- und Gesundheitsimmobilien: Einrichtungen für betreutes Wohnen, Pflegeheime und medizinische Infrastruktur, die mehrheitlich über langfristige Betreiberverträge bewirtschaftet werden.
Seit der Integration in die Vonovia-Gruppe werden zentrale Funktionen und Serviceplattformen zunehmend konzernweit gebündelt, während Deutsche Wohnen auf Ebene des Bestandsmanagements und der regionalen Steuerung eigenständig agiert.

Unternehmensgeschichte

Die Wurzeln von Deutsche Wohnen reichen in die 1990er Jahre zurück, als Wohnungsportfolios aus dem Umfeld früherer Staats- und Bahnimmobilien sowie institutioneller Eigentümer in eigene Vehikel überführt wurden. Das Unternehmen entstand 1998 durch Ausgliederung von Wohnungsbeständen der Deutschen Bank und wurde später in eine börsennotierte Immobiliengesellschaft umgewandelt. In den 2000er und 2010er Jahren wuchs Deutsche Wohnen stark durch Übernahmen und Portfoliokäufe, unter anderem großer Bestände in Berlin, wodurch sich der Fokus klar auf die Hauptstadtregion verlagerte. Der Börsengang und der Aufstieg in wichtige Aktienindizes machten die Gesellschaft zu einem prominenten Vertreter des deutschen Wohnimmobiliensektors. Ein Übernahmeversuch durch Vonovia im Jahr 2015 scheiterte zunächst, ehe schließlich 2021 eine erfolgreiche Mehrheitsübernahme gelang. Seither ist Deutsche Wohnen Teil eines integrierten Konzerns, agiert jedoch weiterhin unter eigenem Namen, insbesondere im Dialog mit der Berliner Politik, der Verwaltung und den Kapitalmärkten.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal von Deutsche Wohnen ist die hohe Konzentration auf innerstädtische Bestände in Berlin und anderen Metropolen, in denen Wohnraumknappheit und struktureller Nachfrageüberhang bestehen. Dieser Fokus verschafft dem Unternehmen einen strukturellen Standortvorteil: selbst bei regulatorischen Eingriffen bleiben Leerstandsrisiken begrenzt und die Wiedervermietbarkeit hoch. Zu den Burggräben zählen:
  • Skalenvorteile durch ein großes, räumlich gebündeltes Portfolio, das effizientes Facility-Management und gebündelte Handwerkervergaben ermöglicht
  • Markteintrittsbarrieren in Kernlagen durch hohe Bodenpreise, restriktive Neubaugenehmigungen und begrenzte Flächenverfügbarkeit
  • Know-how im Umgang mit komplexer Regulierung, insbesondere in Berlin, inklusive Mietrecht, Milieuschutz und sozialer Wohnraumprogramme
  • Etabliertes Mieter- und Stakeholder-Netzwerk mit Verwaltungen und Wohnungswirtschaftsverbänden
Die Einbettung in die Vonovia-Gruppe verstärkt diese Burggräben, da Einkauf, Finanzierung, digitale Plattformen und Bauleistungen über eine deutlich größere Basis skalieren.

Wettbewerbsumfeld

Deutsche Wohnen agiert in einem fragmentierten, aber in den Metropolen stark umkämpften Markt. Zu den wichtigsten Wettbewerbern zählen:
  • Vonovia SE als Muttergesellschaft und größter Player im deutschen Wohnungsmarkt
  • LEG Immobilien SE mit Schwerpunkt Nordrhein-Westfalen
  • TAG Immobilien AG, fokussiert auf bezahlbares Wohnen in mittleren Städten und Randlagen
  • Regionale Wohnungsunternehmen, Genossenschaften und kommunale Gesellschaften, insbesondere in Berlin und Ostdeutschland
Der Wettbewerb manifestiert sich weniger in klassischer Preissetzungsmacht, da Mietregulierung und politische Vorgaben die Spielräume einschränken, sondern in der Fähigkeit, Bestände effizient zu bewirtschaften, Modernisierungen kostenbewusst umzusetzen und sozialverträgliche Lösungen im Dialog mit den Mietern zu finden. In den Segmenten Pflege- und Gesundheitsimmobilien treten spezialisierte REITs und Betreiberimmobiliengesellschaften als weitere Wettbewerber auf.

Management und Strategie

Das Management von Deutsche Wohnen ist in die Führungsstruktur der Vonovia-Gruppe eingebettet. Die strategische Ausrichtung folgt daher übergeordneten Konzernzielen, setzt aber eigene Schwerpunkte für das Berliner und das Metropol-Portfolio. Kernelemente der Strategie sind:
  • Stabilisierung der Ertragsbasis durch hohe Vermietungsquoten und optimierte Mieterstruktur
  • Portfoliobereinigung, bei der nicht-strategische oder strukturell schwächere Standorte selektiv veräußert werden
  • Forcierung von energetischen Sanierungen und Modernisierungen im Rahmen der konzernweiten Klimastrategie
  • Deeskalation politischer und gesellschaftlicher Konflikte um Mieten und Wohnraum durch Dialog, freiwillige Selbstverpflichtungen und punktuelle Kooperationen mit der öffentlichen Hand
Die Führungsriege kombiniert immobilienwirtschaftliche Expertise, Erfahrung im Regulierungsumfeld und kapitalmarktorientiertes Steuerungswissen. Kapitaldisziplin, Liquiditätssicherung und ein ausgewogenes Fälligkeitsprofil der Finanzierungen haben angesichts höherer Zinsen und verschärfter Bankenregulierung deutlich an Bedeutung gewonnen.

Branche, Regionen und regulatorisches Umfeld

Deutsche Wohnen ist Teil der europäischen Wohnimmobilienbranche mit Fokus auf Deutschland, einem Markt, der durch hohe Mieterquote, strenge Regulierung und deutliche regionale Divergenzen gekennzeichnet ist. Berlin steht im Zentrum des Portfolios und damit im Brennpunkt wohnungspolitischer Debatten, etwa zu Mietendeckel, Mietpreisbremse, Milieuschutzgebieten oder möglichen Enteignungsinitiativen. Diese Maßnahmen wirken begrenzend auf Mietsteigerungspotenziale, stabilisieren aber auch die Nachfragebasis durch hohen Schutz für Bestandsmieter. In anderen deutschen Metropolregionen, etwa Rhein-Main oder Rhein-Ruhr, treffen ebenfalls starke Nachfrage und begrenztes Angebot aufeinander, wobei das regulatorische Umfeld etwas weniger polarisiert ist als in der Hauptstadt. Für die Branche insgesamt prägen steigende Bau- und Finanzierungskosten, anspruchsvolle Klimaziele für den Gebäudesektor, Fachkräftemangel im Bauhandwerk sowie zunehmende ESG-Erwartungen institutioneller Investoren die Rahmenbedingungen. Wohnimmobilien gelten trotz Zinswende weiterhin als vergleichsweise defensive Anlageklasse, allerdings mit höherer regulatorischer Unsicherheit.

Besonderheiten und gesellschaftliche Einbettung

Deutsche Wohnen nimmt aufgrund seiner Berliner Konzentration eine hervorgehobene Rolle in der öffentlichen Debatte um Mieten, Verdrängung und soziale Verantwortung privater Großvermieter ein. In der Vergangenheit waren Spannungen mit Mieterinitiativen und Politik spürbar, die sich in Protesten, Kampagnen und regulatorischen Vorstößen niederschlugen. Als Reaktion wurden verstärkt Maßnahmen zur Verbesserung der Servicequalität, zur beschleunigten Behebung von Instandhaltungsrückständen und zur Stärkung sozialverträglicher Lösungen ergriffen. Besonderheiten ergeben sich auch aus dem nennenswerten Anteil von Pflege- und Gesundheitsimmobilien, die eine Schnittstelle zwischen Immobilienwirtschaft und Gesundheitssystem bilden. Darüber hinaus verfolgt das Unternehmen im Rahmen konzernweiter Programme eine deutliche Ausweitung digitaler Services, etwa bei Mieterkommunikation, Schadenmeldungen und Energieverbrauchstransparenz. Diese Digitalisierung soll nicht nur Effizienzgewinne generieren, sondern auch das Kundenerlebnis für Mieter verbessern.

Chancen aus Sicht konservativer Anleger

Für risikoaverse Investoren bietet Deutsche Wohnen indirekten Zugang zu einem breiten Bestand deutscher Wohnimmobilien in urbanen Zentren. Die Nachfrage nach Wohnraum in Metropolen wie Berlin erscheint strukturell robust, unterstützt durch Urbanisierung, Haushaltsverkleinerung und begrenzte Neubautätigkeit. Die Zugehörigkeit zur Vonovia-Gruppe eröffnet zusätzliche Skaleneffekte bei Instandhaltung, Finanzierung und Digitalisierung, was langfristig die operative Marge stützen kann. Langfristig angelegte Modernisierungen und energetische Sanierungen können, trotz anfänglicher Belastungen, zu höherer Objektqualität und Werthaltigkeit des Portfolios beitragen. Wohnimmobilien bewähren sich historisch häufig als stabilisierender Baustein in diversifizierten Portfolios, da Mietzahlungen tendenziell weniger konjunktursensitiv sind als industrielle Erlösströme. ESG-orientierte Investoren könnten das Engagement als Möglichkeit betrachten, an der Dekarbonisierung des Gebäudebestands mitzuwirken, sofern Nachhaltigkeitsziele glaubwürdig umgesetzt und transparent berichtet werden.

Risiken und Unsicherheiten für ein Investment

Konservative Anleger sollten die erheblichen regulatorischen und politischen Risiken im deutschen Wohnungsmarkt besonders im Blick behalten. Eingriffe in Mietpreisbildung, mögliche zusätzliche Auflagen für Modernisierungen oder neue Abgaben zur Finanzierung wohnungspolitischer Maßnahmen können die Ertragskraft begrenzen und Investitionsentscheidungen erschweren. Die starke Konzentration auf Berlin führt zu einem Klumpenrisiko, da politische Entscheidungen auf Landesebene unmittelbaren Einfluss auf das Geschäftsmodell haben. Makroökonomisch wirken steigende Zinsen und restriktivere Kreditbedingungen dämpfend auf Immobilienbewertungen und können die Refinanzierung verteuern. Gleichzeitig erhöht der Bedarf an energetischer Sanierung und Klimaanpassung den Investitionsdruck; Fehlinvestitionen oder Verzögerungen bergen Kosten- und Reputationsrisiken. Die gesellschaftliche Sensibilität rund um Mieten und Wohnen führt zu erhöhtem Reputationsrisiko: Unzureichende Instandhaltung, Kommunikation oder soziale Verantwortung können Proteste, mediale Kritik und politischen Handlungsdruck verschärfen. Schließlich ist zu berücksichtigen, dass die Integration in die Vonovia-Gruppe zwar Synergien schafft, aber auch zu Abhängigkeiten von konzernweiten Entscheidungen führt, die nicht immer den Präferenzen einzelner Minderheitsaktionäre entsprechen müssen. Vor diesem Hintergrund bleibt ein Engagement in Deutsche Wohnen trotz defensiver Grundcharakteristik des Wohnsegments mit spürbaren regulatorischen, politischen und finanzierungsbezogenen Unsicherheiten verbunden, deren Bewertung jeder Anleger eigenverantwortlich vornehmen muss.

Kursdaten

Geld/Brief -   / -  
Spread -
Schluss Vortag 21,40 €
Gehandelte Stücke 63.147
Tagesvolumen Vortag 1.536.140 €
Tagestief 21,15 €
Tageshoch 21,50 €
52W-Tief 18,94 €
52W-Hoch 25,00 €
Jahrestief 20,20 €
Jahreshoch 21,55 €

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Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 1.179 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 574,80 €
Jahresüberschuss in Mio. -591,00 €
Umsatz je Aktie 2,98 €
Gewinn je Aktie -1,49 €
Gewinnrendite -4,54%
Umsatzrendite -
Return on Investment -2,24%
Marktkapitalisierung in Mio. 9.105 €
KGV (Kurs/Gewinn) -15,47
KBV (Kurs/Buchwert) 0,70
KUV (Kurs/Umsatz) 7,73
Eigenkapitalrendite -
Eigenkapitalquote +49,43%

Derivate

Hebelprodukte (11)
Knock-Outs 8
Faktor-Zertifikate 3

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 1
Keine Senkung seit 3 Jahre
Stabilität der Dividende -0,3 (max 1,00)
Jährlicher -55,58% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs -25,1% (10 Jahre)
quote 2,6% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung 2950%

Dividenden Historie

Datum Dividende
27.05.2025 0,040 €
07.05.2024 0,040 €
16.06.2023 0,040 €
03.06.2022 0,040 €
02.06.2021 1,03 €
08.06.2020 0,90 €
19.06.2019 0,87 €
18.06.2018 0,80 €
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Termine

25.03.2026 Veröffentlichung Konzern-/Jahresabschluss 2025 – Geschäftsbericht 2025
31.03.2026 Quartalsmitteilung
19.05.2026 Hauptversammlung
11.08.2026 Veröffentlichung Halbjahresergebnisse 2026
Quelle: EQS

Prognose & Kursziel

Keine aktuellen Prognosen oder Kursziele bekannt.

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 21,20 € -0,24%
21,25 € 13.01.26
Frankfurt 21,30 € -0,93%
21,50 € 13.01.26
Hamburg 21,25 € -1,62%
21,60 € 13.01.26
Hannover 21,25 € +0,71%
21,10 € 13.01.26
München 21,40 € 0 %
21,40 € 13.01.26
Stuttgart 21,30 € -0,23%
21,35 € 13.01.26
Xetra 21,40 € 0 %
21,40 € 13.01.26
L&S RT 21,375 € -0,12%
21,40 € 13.01.26
Wien 21,45 € 0 %
21,45 € 13.01.26
SIX Swiss Exchange -   -
-   -
Tradegate 21,50 € +0,47%
21,40 € 13.01.26
Quotrix 21,40 € +0,23%
21,35 € 13.01.26
Gettex 21,50 € +0,70%
21,35 € 13.01.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
13.01.26 21,25 186 T
12.01.26 21,40 1,54 M
09.01.26 21,45 1,71 M
08.01.26 21,50 4,52 M
07.01.26 21,25 2,30 M
06.01.26 20,85 1,14 M
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 20,85 € +1,92%
1 Monat 20,35 € +4,42%
6 Monate 23,45 € -9,38%
1 Jahr 21,70 € -2,07%
5 Jahre 41,53 € -48,83%

Unternehmensprofil Deutsche Wohnen SE

Deutsche Wohnen SE ist ein auf Wohnimmobilien fokussierter Bestandshalter mit Schwerpunkt auf Metropolregionen in Deutschland, insbesondere Berlin. Das Unternehmen agiert als langfristig orientierter Asset Manager, der ein großes, überwiegend vermietetes Wohnungsportfolio bewirtschaftet und optimiert. Seit der Mehrheitsübernahme durch Vonovia fungiert Deutsche Wohnen als weitgehend integrierte Plattform innerhalb eines größeren Immobilienkonzerns, bleibt aber als eigenständige Gesellschaft mit eigener Kapitalmarktpräsenz für die Wahrnehmung institutioneller und privater Anleger relevant. Im Zentrum steht die professionelle Verwaltung, Weiterentwicklung und energetische Modernisierung von Mietwohnungsbeständen, ergänzt um ausgewählte Gewerbeeinheiten und Gesundheitsimmobilien.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Deutsche Wohnen basiert im Kern auf der langfristigen Bewirtschaftung von Wohnimmobilien mit stabilen, wiederkehrenden Mieterträgen. Das Unternehmen verfolgt einen Buy-and-Hold-Ansatz: Wohnungsbestände werden akquiriert, portfolioweise entwickelt und über den gesamten Lebenszyklus durch aktives Asset- und Property-Management gesteuert. Die Wertschöpfung entsteht aus hoher Auslastung, marktgerechten Mieten im Rahmen der regulatorischen Vorgaben, effizientem Kostenmanagement und wertsteigernden Investitionen in Modernisierung, energetische Sanierung und Quartiersentwicklung. Portfoliooptimierungen durch gezielte Verkäufe nicht-strategischer Objekte oder ganzer Pakete sollen die Kapitalallokation verbessern. Als Teil der Vonovia-Gruppe profitiert Deutsche Wohnen von Skaleneffekten bei Einkauf, Instandhaltung, Handwerker- und Serviceleistungen sowie von gemeinsamen digitalen Plattformen im Mietermanagement.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von Deutsche Wohnen fokussiert sich auf die Bereitstellung von qualitativ angemessenem, bezahlbarem Wohnraum in Ballungszentren unter Berücksichtigung sozialer Verantwortung und ökologischer Nachhaltigkeit. Leitlinien sind dabei die langfristige Sicherung der Wohnqualität im Bestand, die energieeffiziente Modernisierung in Einklang mit Klimazielen sowie ein dialogorientiertes Verhältnis zu Mietern, Kommunen und Politik. Die Unternehmensstrategie setzt auf nachhaltiges Portfoliomanagement statt kurzfristiger Handelstransaktionen. ESG-Kriterien, insbesondere CO2-Reduktion im Gebäudebestand, barrierearmer Umbau und quartiersbezogene Infrastruktur, haben sich zu zentralen Steuerungsgrößen entwickelt. Gleichzeitig verfolgt das Management eine konservative, risikoaverse Finanzierungsstrategie mit Fokus auf langfristig laufende Darlehen und eine breite Diversifikation von Kapitalmarktinstrumenten innerhalb des Vonovia-Verbunds.

Produkte und Dienstleistungen

Das Leistungsangebot von Deutsche Wohnen umfasst im Wesentlichen:
  • Vermietung von Wohnimmobilien in innerstädtischen Lagen sowie in verdichteten Randgebieten
  • Bewirtschaftung und Instandhaltung bestehender Bestände inklusive Mieterbetreuung und technischem Gebäudemanagement
  • Modernisierung und energetische Sanierung von Wohnanlagen, etwa Dämmung, Heizungserneuerung, Dach- und Fassadensanierung
  • Quartiersentwicklung mit Aufwertung des Wohnumfeldes, Grünflächen, Nahversorgung und sozialer Infrastruktur
  • Bewirtschaftung von Gewerbeflächen im Wohnumfeld, zum Beispiel Nahversorgungsflächen oder kleinteilige Einzelhandels- und Dienstleistungseinheiten
  • Verwaltung von Gesundheits- und Pflegeimmobilien, die aus der historischen Entwicklung des Portfolios stammen
Indirekt bietet das Unternehmen Kapitalmarktinvestoren ein Engagement in deutsche Wohnimmobilien mit Fokus auf regulierten Metropolenmärkten und deren langfristige Wertentwicklung.

Struktur und Geschäftssegmente

Deutsche Wohnen gliedert ihr Geschäft traditionell in Segmente rund um Wohnimmobilien und ergänzende Nutzungen. Historisch lassen sich folgende Schwerpunkte unterscheiden:
  • Wohnimmobilien-Bestand: Kernsegment mit dem Großteil der Mieteinnahmen, konzentriert auf Berlin sowie weitere urbane Standorte in West- und Ostdeutschland.
  • Gewerbe- und Mischnutzungen: Büro- und Einzelhandelsflächen, die häufig in Wohnquartiere integriert sind und die Quartiersattraktivität erhöhen.
  • Pflege- und Gesundheitsimmobilien: Einrichtungen für betreutes Wohnen, Pflegeheime und medizinische Infrastruktur, die mehrheitlich über langfristige Betreiberverträge bewirtschaftet werden.
Seit der Integration in die Vonovia-Gruppe werden zentrale Funktionen und Serviceplattformen zunehmend konzernweit gebündelt, während Deutsche Wohnen auf Ebene des Bestandsmanagements und der regionalen Steuerung eigenständig agiert.

Unternehmensgeschichte

Die Wurzeln von Deutsche Wohnen reichen in die 1990er Jahre zurück, als Wohnungsportfolios aus dem Umfeld früherer Staats- und Bahnimmobilien sowie institutioneller Eigentümer in eigene Vehikel überführt wurden. Das Unternehmen entstand 1998 durch Ausgliederung von Wohnungsbeständen der Deutschen Bank und wurde später in eine börsennotierte Immobiliengesellschaft umgewandelt. In den 2000er und 2010er Jahren wuchs Deutsche Wohnen stark durch Übernahmen und Portfoliokäufe, unter anderem großer Bestände in Berlin, wodurch sich der Fokus klar auf die Hauptstadtregion verlagerte. Der Börsengang und der Aufstieg in wichtige Aktienindizes machten die Gesellschaft zu einem prominenten Vertreter des deutschen Wohnimmobiliensektors. Ein Übernahmeversuch durch Vonovia im Jahr 2015 scheiterte zunächst, ehe schließlich 2021 eine erfolgreiche Mehrheitsübernahme gelang. Seither ist Deutsche Wohnen Teil eines integrierten Konzerns, agiert jedoch weiterhin unter eigenem Namen, insbesondere im Dialog mit der Berliner Politik, der Verwaltung und den Kapitalmärkten.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal von Deutsche Wohnen ist die hohe Konzentration auf innerstädtische Bestände in Berlin und anderen Metropolen, in denen Wohnraumknappheit und struktureller Nachfrageüberhang bestehen. Dieser Fokus verschafft dem Unternehmen einen strukturellen Standortvorteil: selbst bei regulatorischen Eingriffen bleiben Leerstandsrisiken begrenzt und die Wiedervermietbarkeit hoch. Zu den Burggräben zählen:
  • Skalenvorteile durch ein großes, räumlich gebündeltes Portfolio, das effizientes Facility-Management und gebündelte Handwerkervergaben ermöglicht
  • Markteintrittsbarrieren in Kernlagen durch hohe Bodenpreise, restriktive Neubaugenehmigungen und begrenzte Flächenverfügbarkeit
  • Know-how im Umgang mit komplexer Regulierung, insbesondere in Berlin, inklusive Mietrecht, Milieuschutz und sozialer Wohnraumprogramme
  • Etabliertes Mieter- und Stakeholder-Netzwerk mit Verwaltungen und Wohnungswirtschaftsverbänden
Die Einbettung in die Vonovia-Gruppe verstärkt diese Burggräben, da Einkauf, Finanzierung, digitale Plattformen und Bauleistungen über eine deutlich größere Basis skalieren.

Wettbewerbsumfeld

Deutsche Wohnen agiert in einem fragmentierten, aber in den Metropolen stark umkämpften Markt. Zu den wichtigsten Wettbewerbern zählen:
  • Vonovia SE als Muttergesellschaft und größter Player im deutschen Wohnungsmarkt
  • LEG Immobilien SE mit Schwerpunkt Nordrhein-Westfalen
  • TAG Immobilien AG, fokussiert auf bezahlbares Wohnen in mittleren Städten und Randlagen
  • Regionale Wohnungsunternehmen, Genossenschaften und kommunale Gesellschaften, insbesondere in Berlin und Ostdeutschland
Der Wettbewerb manifestiert sich weniger in klassischer Preissetzungsmacht, da Mietregulierung und politische Vorgaben die Spielräume einschränken, sondern in der Fähigkeit, Bestände effizient zu bewirtschaften, Modernisierungen kostenbewusst umzusetzen und sozialverträgliche Lösungen im Dialog mit den Mietern zu finden. In den Segmenten Pflege- und Gesundheitsimmobilien treten spezialisierte REITs und Betreiberimmobiliengesellschaften als weitere Wettbewerber auf.

Management und Strategie

Das Management von Deutsche Wohnen ist in die Führungsstruktur der Vonovia-Gruppe eingebettet. Die strategische Ausrichtung folgt daher übergeordneten Konzernzielen, setzt aber eigene Schwerpunkte für das Berliner und das Metropol-Portfolio. Kernelemente der Strategie sind:
  • Stabilisierung der Ertragsbasis durch hohe Vermietungsquoten und optimierte Mieterstruktur
  • Portfoliobereinigung, bei der nicht-strategische oder strukturell schwächere Standorte selektiv veräußert werden
  • Forcierung von energetischen Sanierungen und Modernisierungen im Rahmen der konzernweiten Klimastrategie
  • Deeskalation politischer und gesellschaftlicher Konflikte um Mieten und Wohnraum durch Dialog, freiwillige Selbstverpflichtungen und punktuelle Kooperationen mit der öffentlichen Hand
Die Führungsriege kombiniert immobilienwirtschaftliche Expertise, Erfahrung im Regulierungsumfeld und kapitalmarktorientiertes Steuerungswissen. Kapitaldisziplin, Liquiditätssicherung und ein ausgewogenes Fälligkeitsprofil der Finanzierungen haben angesichts höherer Zinsen und verschärfter Bankenregulierung deutlich an Bedeutung gewonnen.

Branche, Regionen und regulatorisches Umfeld

Deutsche Wohnen ist Teil der europäischen Wohnimmobilienbranche mit Fokus auf Deutschland, einem Markt, der durch hohe Mieterquote, strenge Regulierung und deutliche regionale Divergenzen gekennzeichnet ist. Berlin steht im Zentrum des Portfolios und damit im Brennpunkt wohnungspolitischer Debatten, etwa zu Mietendeckel, Mietpreisbremse, Milieuschutzgebieten oder möglichen Enteignungsinitiativen. Diese Maßnahmen wirken begrenzend auf Mietsteigerungspotenziale, stabilisieren aber auch die Nachfragebasis durch hohen Schutz für Bestandsmieter. In anderen deutschen Metropolregionen, etwa Rhein-Main oder Rhein-Ruhr, treffen ebenfalls starke Nachfrage und begrenztes Angebot aufeinander, wobei das regulatorische Umfeld etwas weniger polarisiert ist als in der Hauptstadt. Für die Branche insgesamt prägen steigende Bau- und Finanzierungskosten, anspruchsvolle Klimaziele für den Gebäudesektor, Fachkräftemangel im Bauhandwerk sowie zunehmende ESG-Erwartungen institutioneller Investoren die Rahmenbedingungen. Wohnimmobilien gelten trotz Zinswende weiterhin als vergleichsweise defensive Anlageklasse, allerdings mit höherer regulatorischer Unsicherheit.

Besonderheiten und gesellschaftliche Einbettung

Deutsche Wohnen nimmt aufgrund seiner Berliner Konzentration eine hervorgehobene Rolle in der öffentlichen Debatte um Mieten, Verdrängung und soziale Verantwortung privater Großvermieter ein. In der Vergangenheit waren Spannungen mit Mieterinitiativen und Politik spürbar, die sich in Protesten, Kampagnen und regulatorischen Vorstößen niederschlugen. Als Reaktion wurden verstärkt Maßnahmen zur Verbesserung der Servicequalität, zur beschleunigten Behebung von Instandhaltungsrückständen und zur Stärkung sozialverträglicher Lösungen ergriffen. Besonderheiten ergeben sich auch aus dem nennenswerten Anteil von Pflege- und Gesundheitsimmobilien, die eine Schnittstelle zwischen Immobilienwirtschaft und Gesundheitssystem bilden. Darüber hinaus verfolgt das Unternehmen im Rahmen konzernweiter Programme eine deutliche Ausweitung digitaler Services, etwa bei Mieterkommunikation, Schadenmeldungen und Energieverbrauchstransparenz. Diese Digitalisierung soll nicht nur Effizienzgewinne generieren, sondern auch das Kundenerlebnis für Mieter verbessern.

Chancen aus Sicht konservativer Anleger

Für risikoaverse Investoren bietet Deutsche Wohnen indirekten Zugang zu einem breiten Bestand deutscher Wohnimmobilien in urbanen Zentren. Die Nachfrage nach Wohnraum in Metropolen wie Berlin erscheint strukturell robust, unterstützt durch Urbanisierung, Haushaltsverkleinerung und begrenzte Neubautätigkeit. Die Zugehörigkeit zur Vonovia-Gruppe eröffnet zusätzliche Skaleneffekte bei Instandhaltung, Finanzierung und Digitalisierung, was langfristig die operative Marge stützen kann. Langfristig angelegte Modernisierungen und energetische Sanierungen können, trotz anfänglicher Belastungen, zu höherer Objektqualität und Werthaltigkeit des Portfolios beitragen. Wohnimmobilien bewähren sich historisch häufig als stabilisierender Baustein in diversifizierten Portfolios, da Mietzahlungen tendenziell weniger konjunktursensitiv sind als industrielle Erlösströme. ESG-orientierte Investoren könnten das Engagement als Möglichkeit betrachten, an der Dekarbonisierung des Gebäudebestands mitzuwirken, sofern Nachhaltigkeitsziele glaubwürdig umgesetzt und transparent berichtet werden.

Risiken und Unsicherheiten für ein Investment

Konservative Anleger sollten die erheblichen regulatorischen und politischen Risiken im deutschen Wohnungsmarkt besonders im Blick behalten. Eingriffe in Mietpreisbildung, mögliche zusätzliche Auflagen für Modernisierungen oder neue Abgaben zur Finanzierung wohnungspolitischer Maßnahmen können die Ertragskraft begrenzen und Investitionsentscheidungen erschweren. Die starke Konzentration auf Berlin führt zu einem Klumpenrisiko, da politische Entscheidungen auf Landesebene unmittelbaren Einfluss auf das Geschäftsmodell haben. Makroökonomisch wirken steigende Zinsen und restriktivere Kreditbedingungen dämpfend auf Immobilienbewertungen und können die Refinanzierung verteuern. Gleichzeitig erhöht der Bedarf an energetischer Sanierung und Klimaanpassung den Investitionsdruck; Fehlinvestitionen oder Verzögerungen bergen Kosten- und Reputationsrisiken. Die gesellschaftliche Sensibilität rund um Mieten und Wohnen führt zu erhöhtem Reputationsrisiko: Unzureichende Instandhaltung, Kommunikation oder soziale Verantwortung können Proteste, mediale Kritik und politischen Handlungsdruck verschärfen. Schließlich ist zu berücksichtigen, dass die Integration in die Vonovia-Gruppe zwar Synergien schafft, aber auch zu Abhängigkeiten von konzernweiten Entscheidungen führt, die nicht immer den Präferenzen einzelner Minderheitsaktionäre entsprechen müssen. Vor diesem Hintergrund bleibt ein Engagement in Deutsche Wohnen trotz defensiver Grundcharakteristik des Wohnsegments mit spürbaren regulatorischen, politischen und finanzierungsbezogenen Unsicherheiten verbunden, deren Bewertung jeder Anleger eigenverantwortlich vornehmen muss.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 8,06 Mrd. €
Aktienanzahl 396,93 Mio.
Streubesitz 10,53%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor Immobilien
Branche Gebäudemanagement, Immobilienentwicklung
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+89,47% Weitere
+10,53% Streubesitz

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eisbaer1
Dividendenrendite
Schon mal die Einladung zur außerordentlichen HV gelesen? Wie kommst du auf 5% Dividendenrendite? Spekulierst du auf weitere 10% Kursverlust oder wie kommt's? Eine Garantiedividende ist keine gewöhnliche Dividende, sondern bezeichnet den auf Minderheitsaktionäre entfallenden Gewinnanteil vor Steuern. Die tatsächlich ausgeschüttete Brutto-Dividende (vor KapESt + SolZ) ergibt sich wie folgt: 1,22 EUR Bruttogewinnateil - 15,825% Körperschaftsteuer + SolZ = 1,03 EUR Bruttodividende - 26,275% KapESt + SolZ = 0,76 EUR ausgezahlte (Netto) Dividende Könnte man alles nachlesen oder auch einfach wissen, aber es wird lieber der Nonsens von Analysten nachgeplappert, die offenbar Null Ahnung von dt. Steuerrecht und Gewinnabführungsverträgen haben... Sorry Leute. Informiert euch besser, bevor ihr Halbwahrheiten oder schlicht fake news om Forum herausposaunt. 1,03 EUR Bruttodividende sind 4,4%, was angesichts mehr als 7% erwarteter regulärer Dividende etwa bei Grand City Properties ein weiteres Verlustgeschäft darstellt. Vonovia ist es tatsächlich gelungen, die Übernahme von Dt. Wohnen so nachteilig für die Minderheitsaktionäre auszugestalten, dass man nur hoffen kann, dass sich ein größerer Dt. Wohnen Aktionär für die Gruppe opfert und eine Schadenersatzklage gegen Vonovia einreicht. Es ist doch wohl ein Treppenwitz der Geschichte, dass der Kurs des Übernahmeobjekts nach anfäbglichem Freudensprung noch während der laufenden Übernahme um 25% einbricht... Klarer kann man nicht ausdrücken, dass die Übernahme brutal zu Lasten der Dt. Wohnen Minderheitsaktionäre ging und NULL Übernahmeprämie bezahlt wird, weil man das Umtauschverhältnis knallhart anhand des Verhältnisses der NAVs bestimmt hat statt den Minderheitsaktionären alternativ einen Ausstieg gg. Barzahlung des NAV der Dt. Wohnen anzubieten. Auf eben diese Barabfindung können Dt. Wohnen Aktionäre erst im Squeeze Out Verfahren hoffen, was Vonovia aber bis zum St Nimmerleinstag aufschieben kann und in der Zwischenzeit die Dt. Wohnen SE nach Belieben ausnehmen kann. Sobald Dt. Wohnen einen über der Garantiedividende liegenden Vosteuergewinn je Aktie erzielt, was bereits 2026 der Fall sein dürfte, wird die Garantiedividende zum Minusgrschäft für die Dt. Wohnen Minderheitsgesellschafter. Ein fairer Ausgleich hätte bei 2 EUR oder mehr liegen müssen. Das hätte freilich Vonovias Absicht einer Übernahme zum Schnäppchenpreis widersprochen... Ohne gerichtliche Überprüfung der Garantiedividende sind die Minderheitsaktionäre Vonovia gnadenlos ausgeliefert... und das hat Hr. Buch selbstverständlich ausgenutzt... Raubtierkapitalismus!
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immo2014
neuer Wasserstand 22,5% / 50%
Interessant ist keine Kaufmeldung am 26.1 d.h. möglicherweise sind die 5% Kaufvolumen ausgeschöpft
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Prof.Cash
Immo2014
Hunde die bellen, beißen nicht. Vonovia spricht schon die ganze Zeit davon ,dass alles in Sack und Tüten ist, um die kleinen Anleger zu verunsichern! Aber wie du siehst, bisher ohne Erfolg!
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Prof.Cash
Die Übernahme wird scheitern!
Vonovia kann nur noch 0,7% selber erwerben! Das es eine Fristverlängerung gegeben hat, deutet darauf, dass Vonovia nicht mit so einem schlechten Ergebnis gerechnet hatte. Die 44% werden auch nicht erreicht, da sich am Preis nichts geändert hat!
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immo2014
Glaube nicht das die Übernahme scheitert
nun wurde ja auf 50% reduziert und die Frist verlängert, gleichzeitig kauft Vonovia selber agressiv auf was man nicht vergessen darf ist das die teilbarauszahlung steuerlich sehr schlecht ist und für alle dt. DW Aktinäre eigentlich nicht annehmbar das haben viele gagfah aktionäre damals nicht beachtet
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Häufig gestellte Fragen zur Deutsche Wohnen Aktie und zum Deutsche Wohnen Kurs

Der aktuelle Kurs der Deutsche Wohnen Aktie liegt bei 21,40 €.

Für 1.000€ kann man sich 46,73 Deutsche Wohnen Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Deutsche Wohnen Aktie lautet DWHHF.

Die 1 Monats-Performance der Deutsche Wohnen Aktie beträgt aktuell 4,42%.

Die 1 Jahres-Performance der Deutsche Wohnen Aktie beträgt aktuell -2,07%.

Der Aktienkurs der Deutsche Wohnen Aktie liegt aktuell bei 21,40 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 4,42% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Deutsche Wohnen eine Wertentwicklung von -5,76% aus und über 6 Monate sind es -9,38%.

Das 52-Wochen-Hoch der Deutsche Wohnen Aktie liegt bei 25,00 €.

Das 52-Wochen-Tief der Deutsche Wohnen Aktie liegt bei 18,94 €.

Das Allzeithoch von Deutsche Wohnen liegt bei 53,04 €.

Das Allzeittief von Deutsche Wohnen liegt bei 2,15 €.

Die Volatilität der Deutsche Wohnen Aktie liegt derzeit bei 36,91%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Deutsche Wohnen in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 8,06 Mrd. €

Insgesamt sind 395,6 Mio Deutsche Wohnen Aktien im Umlauf.

Am 25.09.2006 gab es einen Split im Verhältnis 1:5.

Am 25.09.2006 gab es einen Split im Verhältnis 1:5.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Deutsche Wohnen bei 15%. Erfahre hier mehr

Deutsche Wohnen hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

Deutsche Wohnen gehört zum Sektor Gebäudemanagement, Immobilienentwicklung.

Das KGV der Deutsche Wohnen Aktie beträgt -15,47.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Deutsche Wohnen betrug 1.178.900.000 €.

Die nächsten Termine von Deutsche Wohnen sind:
  • 25.03.2026 - Veröffentlichung Konzern-/Jahresabschluss 2025 – Geschäftsbericht 2025
  • 31.03.2026 - Quartalsmitteilung
  • 19.05.2026 - Hauptversammlung
  • 11.08.2026 - Veröffentlichung Halbjahresergebnisse 2026

Ja, Deutsche Wohnen zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 27.05.2025 eine Dividende in Höhe von 0,040 € gezahlt.

Zuletzt hat Deutsche Wohnen am 27.05.2025 eine Dividende in Höhe von 0,040 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 0,19%. Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Deutsche Wohnen wurde am 27.05.2025 in Höhe von 0,040 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 0,19%.

Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 27.05.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,040 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.